BeerpongMe Help App öffnen

Beerpong ohne Account spielen - Gäste ohne App-Installation

Direkt zu den häufigen Fragen

Es gibt sie auf jedem Beerpong-Abend: die zwei Leute, die sich für ein einziges Turnier garantiert keine App herunterladen. Und den einen, dessen Handy seit dem dritten Bier auf 4 % steht. Wer sein Turnier digital führen will, steht damit vor der Frage, ob er die Leute rauswirft, von Hand mitschreibt - oder eine Lösung hat.

BeerpongMe braucht genau einen Account: deinen. Alle anderen kannst du mitspielen lassen, ohne dass sie sich registrieren oder irgendetwas installieren. Dieser Artikel zeigt dir die drei Wege dahin, und wo ihre Grenzen liegen.

Drei Wege, jemanden ohne Account mitspielen zu lassen

Weg Wofür Wer tippt?
Lokaler Spieler Einzelne Leute ohne Account, die in ein Team gehören Du bzw. wer das Team führt
Lokales Team Eine ganze Truppe ohne Account im Turnier Du bzw. wer das Team führt
Gast per QR-Scan Spontane Runden an einem Tisch in der Bar Der Gast selbst, auf dem eigenen Handy

Der Unterschied in einem Satz: Lokale Spieler sind Namen, die du mitführst. Gäste haben ihr eigenes Handy in der Hand.

Lokaler Spieler: Name eintippen, fertig

Ein lokaler Spieler ist genau das - ein Name. Kein Passwort, keine E-Mail, keine Bestätigungsmail. Du trägst ihn dort ein, wo er mitspielen soll, und er zählt für dieses Turnier oder diese Runde ganz normal mit.

Das geht an zwei Stellen:

In einer spontanen Runde (Fast Game). In der Lobby tippst du auf einen freien Platz und trägst den Namen ein. Diese Mitspieler spielen auf demselben Gerät - praktisch, wenn ihr zu viert seid, aber nur ein Handy in der Nähe des Tisches liegt. Wie so eine Runde aufgesetzt wird, steht unter Fast Game starten.

In der Aufstellung eines Turnier-Teams. Wenn ein sonst normales Team einen Ersatzmann braucht, den es in BeerpongMe nicht gibt, füllst du ihn direkt in die Aufstellung: im Turnier auf Teams → Stift-Symbol beim Team → „Lokalen Spieler hinzufügen" → Name eintippen. Der Rest des Teams bleibt dabei ganz normal mit seinen Accounts dabei.

Aufstellung eines Turnier-Teams in BeerpongMe mit dem registrierten Spieler Matthew und dem lokal hinzugefügten Spieler Chris, der mit dem Kennzeichen „Lokal" markiert ist

Lokales Team: die ganze Truppe ohne Account

Wenn nicht nur einer, sondern gleich das ganze Team ohne App antritt, legst du ein lokales Team an. Das lebt ausschließlich in diesem einen Turnier.

  1. Öffne dein Turnier und geh auf Teams.
  2. Tippe auf „Lokales Team". Es öffnet sich der Dialog „Lokale Teams anlegen".
  3. Trag oben den Teamnamen ein und darunter die Spieler, getrennt durch Kommas - etwa Lea, Paul. Jeder Spielername darf bis zu 15 Zeichen lang sein.
  4. Für weitere Teams tippst du auf „Team hinzufügen"; mit „Liste einfügen" kopierst du gleich eine ganze Liste hinein, eine Zeile pro Team. Der Dialog zeigt dir, wie viele der 96 Team-Plätze im Turnier noch frei sind.
  5. Oben rechts auf den Haken tippen. Die Teams stehen danach in der Teamliste wie jedes andere, nur mit dem Kennzeichen „Lokal".

Dialog „Lokale Teams anlegen" in BeerpongMe mit dem Hinweis auf das 2-gegen-2-Format, 87 von 96 freien Team-Plätzen, einem Team Bar Crew mit den Spielern Lea und Paul sowie den Knöpfen Team hinzufügen und Liste einfügen

Zwei Regeln dabei:

  • Ein lokales Team enthält nur lokale Spieler. Registrierte Spieler mischst du nicht hinein - die treten mit ihrem eigenen Team an.
  • Spielt dein Turnier in einer festen Aufstellungsgröße - etwa 2 gegen 2 -, braucht das lokale Team genau so viele Spieler. Die App sagt dir das beim Anlegen und lässt dich erst dann speichern.

Namen müssen im Turnier eindeutig sein, sowohl bei Teams als auch bei Spielern. Zwei „Max" gehen also nicht - das ist keine Schikane, sondern verhindert genau die Diskussion, welcher Max jetzt eigentlich die Runde gewonnen hat. Nimm „Max K." und „Max Schmidt". Kommas sind in lokalen Namen nicht erlaubt - warum, steht im nächsten Abschnitt.

Viele lokale Teams auf einmal: als Liste einfügen

Bei zwölf Teams aus der WhatsApp-Gruppe ist der Weg über „Lokales Team" mühsam. Schneller geht es direkt beim Anlegen des Turniers: Im zweiten Schritt „Wer spielt mit?" gibt es ein Feld „Teams", in das du alle Teams als Liste schreibst oder einfügst.

  • Eine Zeile pro Team: erst der Teamname, dann die Spieler, alles durch Kommas getrennt - zum Beispiel Becherhelden, Max, Lisa.
  • Die App zählt beim Tippen mit, wie viele Teams und Spieler erkannt wurden und ob das Minimum für dein Format erreicht ist.
  • Weil das Komma der Trenner ist, darf es in Team- und Spielernamen nicht vorkommen - auch nicht, wenn du ein lokales Team einzeln anlegst.
  • Insgesamt passen bis zu 96 Teams in ein Turnier.

Schritt „Wer spielt mit?" beim Anlegen eines Beerpong-Turniers in BeerpongMe: acht lokale Teams mit je zwei Spielern als Liste eingetragen, die Anzeige „8 Teams, 16 Spieler, Minimum erreicht" und darunter der Einladungs-QR-Code

Alle Teams aus der Liste werden zu lokalen Teams mit den Regeln von oben. Wer doch einen Account hat, tritt mit dem QR-Code darunter selbst bei - beides lässt sich im selben Turnier mischen.

Gast per QR-Scan: eigenes Handy, kein Account

Der dritte Weg ist der bequemste, funktioniert aber nur an Tischen, die du vorher eingerichtet hast: Du hängst einen QR-Code an den Tisch, und wer ihn scannt, ist sofort dabei - im Hintergrund als Gast angelegt, ohne Registrierung. Der Unterschied zum lokalen Spieler ist, dass der Gast sein eigenes Handy in der Hand hat und selbst Treffer eintragen kann.

Für Bars und Vereinsheime ist das der eigentlich interessante Weg, weil er ganz ohne dich funktioniert. Wie man Tische anlegt, Codes ausdruckt und was beim Scannen passiert, steht komplett im Artikel Beerpong-Tisch mit QR-Code.

Zuschauen geht sowieso ohne Account

Nicht vergessen: Für Zusehen braucht niemand irgendetwas. Öffentliche Turniere und Ligen haben eine ganz normale Webadresse, die sich teilen lässt - Bracket, Live-Spielstand, Tabelle und Statistiken sind dort ohne Login zu sehen. Die Eltern, die wissen wollen, wie es läuft, brauchen also keinen Account, sondern einen Link.

Wo die Grenzen liegen

Ehrlichkeitshalber, damit du am Turniertag nicht überrascht wirst:

  • Keine dauerhaften Statistiken. Lokale Spieler tauchen in der Turnier-Rangliste auf und werden dort normal gewertet. Ein Profil mit Trefferquote, Siegesserie und Verlauf über mehrere Events entsteht aber nicht - dafür fehlt schlicht der Account. Wer seine Werte behalten will, registriert sich vorher; mehr dazu unter Beerpong-Statistiken tracken.
  • Nur dieses eine Turnier. Ein lokales Team gehört zu genau einem Turnier. Richtest du dasselbe Turnier mit „Turnier wiederholen" noch einmal aus, werden die lokalen Teams in das neue Turnier übernommen - eine gemeinsame Statistik über beide Abende entsteht dadurch aber nicht. Für eine Truppe, die öfter zusammen antritt, lohnt sich ein echtes Team.
  • In der Liga geht es nicht. Lokale Spieler und Teams gibt es im Turnier und im Fast Game. Eine Liga läuft über Wochen und führt eine dauerhafte Tabelle - dort braucht jedes Mitglied ein eigenes Profil.
  • In der Tisch-Rangliste tauchen lokale Spieler nicht auf. Wer an einem Tisch mit QR-Code auf die Tagesbestenliste will, muss selbst gescannt haben.
  • Jemand muss tippen. Lokale Spieler tragen ihre Treffer nicht selbst ein. In einer Vierer-Runde auf einem Gerät ist das egal, über ein ganzes Turnier hinweg solltest du dir überlegen, wer die Verantwortung dafür hat.

Was passt wann?

Ein JGA oder eine Firmenfeier, bei der die Hälfte der Leute die App nie wieder öffnen wird: lokale Teams, ohne schlechtes Gewissen. Ein Turnier in der Szene, bei dem die Leute ihre Statistiken sammeln wollen: Accounts, und lokale Spieler nur für die kurzfristigen Ersatzleute. Eine Bar mit Publikumsverkehr: Tisch-QR-Codes, damit sich die Gäste selbst versorgen.

Wie du das Turnier drumherum aufsetzt, steht unter Beerpong-Turnier organisieren. Und falls du noch überlegst, welche App es werden soll: Im Beerpong-Turnier-App-Vergleich stehen die Alternativen nebeneinander.

Häufige Fragen

Müssen alle Teilnehmer eines Beerpong-Turniers einen Account haben?

Nein. In BeerpongMe reicht ein Account beim Veranstalter. Alle anderen können als lokale Spieler eingetragen werden - nur mit Namen, ohne Registrierung und ohne App-Installation. Sie spielen im Turnier normal mit.

Was ist der Unterschied zwischen einem lokalen Spieler und einem Gast?

Ein lokaler Spieler existiert nur als Name im Turnier oder in der Runde und wird von einem anderen Gerät aus mitgeführt. Ein Gast entsteht beim Scannen eines Tisch-QR-Codes, hat ein eigenes Handy in der Hand und kann selbst Treffer eintragen.

Bekommen lokale Spieler Statistiken?

Innerhalb des Turniers ja - sie tauchen in der Turnier-Rangliste auf. Dauerhafte Spielerstatistiken über das Turnier hinaus sammeln sie nicht, weil es kein Profil gibt, an dem die Werte hängen könnten.

Kann man auch in einer Beerpong-Liga ohne Account mitspielen?

Nein. Lokale Spieler und lokale Teams gibt es im Turnier und in einer spontanen Fast-Game-Runde. Eine Liga läuft über Wochen und rechnet eine dauerhafte Tabelle - dafür braucht jedes Teammitglied ein eigenes Profil.