Beerpong-Turnier organisieren - Bracket-Tool für 8 bis 64 Teams
Direkt zu den häufigen FragenEin Beerpong-Turnier zu organisieren ist eines der häufigsten Anwendungsszenarien für die BeerpongMe-App - egal, ob es um einen Junggesellenabschied, ein Studi-Event, ein Bar-Turnier oder ein firmeninternes Battle geht. Während eine Liga (siehe Beerpong-Liga erstellen) sich über Wochen erstreckt, ist ein Turnier ein einmaliges Event mit Bracket und Sieger an einem Tag. Dieser Artikel zeigt dir, wie du ein vollständiges Bierpong-Turnier erstellen und während des Events auch verwalten kannst, welche Turnier-Formate zur Verfügung stehen und wie du große Brackets mit bis zu 64 Teams ohne Excel-Chaos durchgespielt bekommst.
Welches Turnier-Format passt zu meinem Event?
BeerpongMe kombiniert ein Vorrunden-Format (optional) mit einem K.o.-Format. Daraus ergeben sich fünf gängige Turnier-Varianten. Welche die richtige ist, hängt von Team-Anzahl, verfügbarer Zeit und Wettkampf-Anspruch ab.
| Format | Geeignet für | Dauer | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Single Elimination | 8/16/32/64 Teams, knappes Zeitfenster | kurz | Eine Niederlage = Aus |
| Double Elimination | 8–32 Teams, ernsthafter Wettkampf | mittel | Loser Bracket - zweite Chance |
| Gruppenphase + K.o. | 12–32 Teams, viele Spiele pro Team | lang | Erst Gruppen, dann K.o. |
| Round Robin | 4–8 Teams, Liga-ähnlich an einem Tag | sehr lang | Jeder gegen jeden |
| Swiss System | 12–24 Teams, ungerade Zahlen | mittel | Faire Paarung nach Performance |
Für JGA-Turniere mit 8 Teams sind Single oder Double Elimination ideal. Für Studi-Events mit 16–24 Teams ist die Gruppenphase mit anschließendem K.o. das gerechteste Format - jedes Team spielt mehrere Matches.
Mit einer Vorrunde kannst du die K.o.-Runde auch ganz weglassen: Dann entscheidet allein die Tabelle, wer gewinnt - praktisch für einen entspannten Abend, an dem jeder gegen jeden spielt und niemand früh rausfliegt.
Schritt für Schritt: Beerpong-Turnier erstellen
So legst du ein Turnier in der App an:
- Einloggen unter beerpongme.com oder in der Android-App.
- Im Menü auf „Deine Turniere" gehen, oben rechts auf „+" tippen und „Turnier erstellen" wählen. Am Computer steht der Knopf „Turnier erstellen" direkt oben rechts.
- Das Anlegen läuft in drei Schritten:
- Wie wird gespielt? - der Ablauf (Gruppen + K.o., Nur K.o., Jeder gegen jeden + K.o. oder Schweizer System + K.o.), die K.o.-Runde (Einfach, Doppel oder - mit Vorrunde - Ohne K.o.), die Aufstellungsgröße (1v1 bis 4v4), die Becheranzahl und - optional - den geplanten Start. Mit Vorrunde stellst du die Becher für Vorrunde und K.o.-Runde getrennt ein, zum Beispiel 6 Becher in den Gruppen und 10 ab dem Viertelfinale. Unter „Mehr einstellen" findest du Rerack, „Letzter Becher nach vorne", Hin- und Rückrunde, wie viele Teams weiterkommen, das Spiel um Platz 3 sowie die Schalter für Beitritt, Sichtbarkeit und Abstimmung.
- Wer spielt mit? - hier trägst du Teams direkt ein und bekommst den Einladungs-QR-Code samt sechsstelligem Code für alle, die selbst beitreten.
- Name & Start - Turniername (5 bis 32 Zeichen), eine Zusammenfassung deiner Wahl, die Checkliste „Vor dem Start" und die Kosten. Du startest sofort oder tippst auf „Später starten".

Gut zu wissen: Mit „Weiter" nach dem ersten Schritt ist das Turnier bereits angelegt - der Einladungs-QR im zweiten Schritt braucht es schon. Brichst du danach ab, findest du das Turnier unter „Deine Turniere" als nicht gestartet wieder und kannst es dort weiter einrichten oder löschen.
Der geplante Start sagt allen, wann es losgehen soll: In der Turnierübersicht steht dann zum Beispiel „Start Sa, 24.10. · 20:30“ statt „Start offen“, und auf der Turnier-Seite sowie der öffentlichen Seite gibt es eine eigene Zeile dafür. Nicht gestartete Turniere sind in der Übersicht nach diesem Termin sortiert. Ändern oder entfernen kannst nur du als Ersteller, und zwar in den Turnier-Einstellungen unter „Turnier", bis das Turnier läuft. Wichtig: Der Termin ist nur eine Info - das Turnier startet nicht von selbst, sondern erst, wenn du auf „Turnier starten" tippst.

Alles, was du beim Anlegen einstellst, lässt sich bis zum Start ändern. Im Turnier-Menü heißt der Punkt dafür vor dem Start „Turnier starten", danach „Einstellungen".
Teams einladen und eintragen
Teams kommen auf zwei Wegen ins Turnier: Sie treten selbst bei, oder du trägst sie ein.
Selbst beitreten geht über den sechsstelligen Code oder den QR-Code, den man mit dem Scanner in der BeerpongMe-App scannt - einen Beitrittslink gibt es nicht. Beides findest du über „Teilen" auf der Turnierseite unter „Beitritt". Ein öffentliches Turnier taucht außerdem im Bereich „Entdecken" auf - dort finden andere BeerpongMe-Nutzer es, zum Beitreten brauchen sie aber trotzdem den Code oder den QR.
Selbst eintragen ist der schnellere Weg, wenn du die Teams schon kennst. Im zweiten Schritt beim Anlegen schreibst du sie als Liste in das Feld „Teams": eine Zeile pro Team, erst der Teamname, dann die Spieler, alles durch Kommas getrennt. Die App zählt mit, ob genug Teams und Spieler zusammenkommen - für eine Gruppenphase braucht es mindestens sechs Teams. Weil das Komma der Trenner ist, dürfen Team- und Spielernamen selbst keins enthalten.

So eingetragene Teams sind lokale Teams: Die Spieler brauchen keinen Account. Nachträglich geht das auch einzeln, über Teams in der Turnier-Navigation. Dort gibt es drei Wege: „Team wählen" (ein bestehendes Team aus BeerpongMe), „Team erstellen" (ein neues Team gründen) und „Lokales Team" - mehr dazu weiter unten. Bei vielen Teams hilft das Suchfeld im Teams-Tab.
Kontaktangaben für Rückfragen
Wer sich für dein Turnier interessiert, hat meistens eine Frage: Gibt es noch Plätze, ab wann ist Einlass, kostet es Startgeld? Auf der Turnierseite kannst du dafür unter „Kontaktangaben hinzufügen" hinterlegen, wie man dich erreicht: E-Mail, Telefon, Instagram, Facebook, WhatsApp und eine Website. Alle Felder sind optional.

Die Angaben sind öffentlich: Solange das Turnier privat ist, sehen sie nur die Teilnehmer. Bei einem öffentlichen Turnier stehen sie für jeden auf der Turnierseite und können von Suchmaschinen gefunden werden. Die Mailadresse steht deshalb nicht im Klartext da, sondern nur hinter dem Knopf „E-Mail schreiben" - das hält Spam-Sammler fern.
Aufstellungen: wer aus dem Kader wirklich spielt
Ein Team in BeerpongMe kann bis zu 40 Mitglieder haben, am Tisch stehen aber nur ein bis vier davon. Deshalb gibt es die Aufstellung: die Auswahl der Leute, die für dieses eine Turnier tatsächlich antreten - getrennt vom Kader, also der kompletten Mitgliederliste des Teams.
Die Aufstellungsgröße legst du einmal fürs ganze Turnier fest, von 1 gegen 1 bis 4 gegen 4. Wichtig: Sie lässt sich nach dem Turnierstart nicht mehr ändern. Überleg dir also vorher, ob bei dir Doppel oder Vierer gespielt werden.
So stellst du ein Team auf:
- Geh im Turnier auf Teams.
- Tippe beim gewünschten Team auf das Stift-Symbol.
- Im Blatt „Wer spielt mit?" siehst du den kompletten Kader. Wähle die Spieler aus, die antreten - der Zähler unten zeigt dir, wie viele du gewählt hast und wie viele erlaubt sind.
- Auf „Übernehmen" tippen.

Jedes Team trägt in der Liste seinen Status: „Aufgestellt" heißt fertig, sonst steht dort, was fehlt - etwa „Fehlende Spieler: 1". Einzelne Mitglieder können dabei gesperrt sein, mit einem Hinweis, woran es liegt: Einladung noch offen (die Person hat die Team-Einladung noch nicht angenommen), Spielt gerade woanders (sie steht in einem anderen laufenden Match) oder Nicht im Turnier (sie ist dem Turnier nicht beigetreten). Wer dem Turnier noch nicht beigetreten ist, steht eingeklappt unter „Weitere … sind nicht beigetreten".
Wer die Aufstellung setzen darf: du als Turnier-Ersteller für jedes Team, außerdem der Ersteller des jeweiligen Teams und dessen Admins, wenn sie das Team-Recht „Aufstellung setzen" haben. Welche Rechte Team-Admins haben, steht unter Beerpong-Team erstellen.
Bis zum Turnierstart kannst du die Aufstellung jederzeit wieder über das Stift-Symbol ändern - wer kurzfristig absagt, wird also einfach ausgetauscht. Erst mit dem Start ist sie eingefroren.
Vergessene Aufstellungen blockieren den Turnierstart nicht komplett: Beim Start füllt BeerpongMe die Teams automatisch auf, bei denen genug Spieler beigetreten sind. Sauberer ist es aber, vorher durchzugehen - sonst entscheidet der Zufall, wer im ersten Match wirft.
Spieler ohne Account: lokale Teams
Bei fast jedem Turnier gibt es die zwei Leute, die sich partout keine App installieren. Für die legst du ein lokales Team an: Namen eintippen, fertig - einzeln über „Lokales Team" oder viele auf einmal als Liste, wie oben beschrieben. Lokale Spieler brauchen keinen Account, tauchen in der Turnier-Rangliste normal auf, sammeln aber keine Statistiken über das Turnier hinaus.
Wie das genau funktioniert und wo die Grenzen liegen, steht im Artikel Beerpong-Turnier mit Spielern ohne Account.
Spielregeln und Hausregeln festlegen
Zwei Dinge, die oft verwechselt werden:
Spielregeln sind das, was die App mitrechnet. Du stellst sie beim Anlegen oder in den Turnier-Einstellungen ein:
- Becheranzahl - 3, 6 oder 10 Becher pro Team. 10 ist der Klassiker, 6 und 3 sind die schnellen Varianten für volle Turniertage. Mit Vorrunde gibt es zwei Werte, einen für die Vorrunde und einen für die K.o.-Runde.
- Rerack - ob und wann die verbleibenden Becher neu aufgestellt werden dürfen. Aus heißt: nie. Feste Schwellen stellt automatisch um, sobald noch 6 bzw. 3 Becher stehen. Freie Auswahl überlässt den Spielern Zeitpunkt und Formation, mit einem Limit an Reracks pro Team. Bei 3 Bechern gibt es keinen Rerack - dort geht es direkt in die Overtime.
- Letzter Becher nach vorne - steht nur noch ein Becher, darf er auf die Spitze gesetzt werden, einmal pro Aufbau und Team.
Hausregeln sind dagegen ein freies Textfeld (bis zu 2000 Zeichen) auf der Turnier-Seite. Da kommt alles rein, was die App nicht mitzählen kann, aber trotzdem geklärt sein sollte: „Bounce zählt doppelt", „kein Reinlangen", „wer den Ball vom Boden aufhebt, trinkt". Jeder Teilnehmer sieht sie im Turnier - das erspart dir die dritte Diskussion am Tisch. Nach dem Turnierstart sind Hausregeln und Beschreibung festgeschrieben und lassen sich nicht mehr ändern.
Vor dem Start: Checkliste und Kosten
Was noch fehlt, bevor das Turnier losgehen kann, zeigt dir die Checkliste „Vor dem Start" - im dritten Schritt beim Anlegen und später unter „Turnier starten". Sie listet alle offenen Punkte auf einmal: genug Teams für das gewählte Format, festgelegtes Spielformat, ausreichend Coins. Erst wenn alles abgehakt ist, lässt sich das Turnier starten.

Das Anlegen eines Turniers ist kostenlos, und es gibt keine Begrenzung, wie viele Turniere du anlegst oder wie vielen du beitrittst. Bezahlt wird erst beim Start, mit Coins. Der Betrag setzt sich zusammen aus:
- dem Format - Nur K.o. mit Einfach-K.o. und Jeder gegen jeden kosten nichts, die Gruppenphase, das Swiss System und Double Elimination haben einen Preis, der direkt an der Auswahl steht;
- Extras wie die Abstimmung nach den Matches;
- einem Aufschlag für zusätzliche Teams und zusätzliche Spieler, gerechnet über die Aufstellungsplätze, nicht über die kompletten Kader - ein 40-Mann-Verein, der ein 2v2-Team stellt, zählt also mit zwei Plätzen.

Die Aufschlüsselung siehst du vor dem Start. Fehlen Coins im Turnier, kannst du den Rest mit „Fehlende Coins einzahlen" direkt von deinem Konto übertragen; die Teilnehmer können auch gemeinsam einzahlen. Schiedsrichter kosten nichts, und Becheranzahl, Rerack und Hausregeln sind ebenfalls kostenlos. Löschst du ein bereits gestartetes Turnier, bekommst du die eingezahlten Coins nicht zurück.
Turnier verwalten: das Live-Bracket während des Events
Sobald das Turnier läuft, trackt BeerpongMe die Matches live. Auf einem TV-Bildschirm in der Location kannst du das Bracket oder den Spielplan anzeigen - alle Zuschauer sehen, wer als nächstes gegen wen spielt. Die öffentliche Turnierseite lädt sich dabei von selbst neu, etwa alle zehn Sekunden; niemand muss am Fernseher auf Aktualisieren drücken. Dort stehen Tabellen der Vorrunde und K.o.-Baum gemeinsam unter „Ergebnisse", mit einem Umschalter zwischen den beiden Phasen.
Matches werden per Live-Scoring erfasst: Die Teams tracken jeden Wurf in der App. Dafür gibt es seit Version 3.0 nur noch einen Match-Bildschirm - denselben, auf dem auch ein spontanes Fast Game läuft. Du siehst die Becher-Pyramide beider Seiten, tippst getroffene Becher an, und alle Beteiligten und Zuschauer sehen den Stand in Echtzeit. Rerack, Nachwurf und Overtime führt der Bildschirm dich Schritt für Schritt durch, sobald die Situation eintritt.
Im Match gibt es außerdem einen Liveticker: Er listet jeden Treffer mit Spieler, Uhrzeit und Zwischenstand, dazu Sonderwürfe, Reracks, Overtime, Nachwurf und das Matchende. Am Handy öffnest du ihn über die Kopfzeile, auf breiten Bildschirmen steht er als Spalte rechts daneben. Wird ein Treffer korrigiert, bleibt der alte Eintrag durchgestrichen stehen - so ist nachvollziehbar, was passiert ist.
Neben dem Turnier-Ersteller können auch Schiedsrichter Matches starten, Ergebnisse eintragen und beenden - dazu trägst du in den Turnier-Einstellungen unter „Schiedsrichter" neutrale Personen ein. So muss nicht zwingend ein spielendes Team selbst tippen. Wer dir beim Verwalten hilft, ohne Schiedsrichter zu sein, bekommt unter „Admins" passende Rechte, etwa zum Entfernen von Teams und Spielern.
Nicht jedes Spiel muss Wurf für Wurf gezählt werden. Wird an einem Tisch auf Papier gezählt oder hat jemand vergessen, das Match zu starten, tippst du auf der Spielkarte auf „Ergebnis eintragen" und gibst nur den Endstand ein - Werte von 0 bis 99, ein Unentschieden gibt es nicht. Das Spiel ist damit sofort beendet, der Sieger rückt weiter. Würfe, Treffer je Spieler und Trefferquote werden dabei nicht erfasst; die Match-Seite zeigt stattdessen den Hinweis „Endstand direkt eingetragen". Läuft das Spiel schon, fragt die App nach, denn der bisherige Zwischenstand wird verworfen. Eintragen dürfen Ersteller, Schiedsrichter und Admins - Admins können ein Match allerdings nicht starten.

Sobald ein Match abgeschlossen ist, rückt der Sieger in die nächste Runde. Bei Double Elimination landet der Verlierer im Loser Bracket und bekommt eine zweite Chance - das Bracket aktualisiert sich mit jedem Ergebnis, ohne manuelle Pflege.

In der Gruppenphase zeigt die Ansicht „Alle" sämtliche Gruppen auf einen Blick. Über das Info-Symbol neben „Vorrunde" erklärt die App, wonach die Tabellen sortiert werden - welche Reihenfolge sich für Gleichstände bewährt hat, steht unter Beerpong-Turnier-Regeln.
Bei 30 Teams sucht niemand gern sein eigenes Spiel. Über das Suchfeld in Vorrunde, K.o.-Baum und Spielplan findest du es nach Team- oder Spielernamen: In der Vorrunde bleiben nur die passenden Spielkarten stehen (die Tabelle bleibt vollständig), im K.o.-Baum werden die Treffer hervorgehoben.
Hat ein Team im laufenden Turnier keine Spieler mehr, gewinnt der Gegner kampflos: Das Match zählt als Freilos, ohne Becher auf beiden Seiten. In Gruppenphase und Round Robin gilt das sofort für alle offenen Spiele dieses Teams, im Swiss System wird es nicht mehr ausgelost. So bleibt kein Match hängen, auf das niemand mehr antreten kann.
Nach dem Turnier: Ergebnis teilen und wiederholen
Ist das letzte Match gespielt, zeigt die Zusammenfassung das Podest. Bei Single Elimination ohne Spiel um Platz 3 stehen dort zwei Dritte - beide Halbfinal-Verlierer.

Mit „Ergebnis teilen" erzeugt BeerpongMe eine fertige Grafik für Instagram, WhatsApp und Co.: Turniername, Datum, Podest mit Spielernamen, Anzahl Teams und Spieler. Bei öffentlichen Turnieren steht der Link zur Turnierseite darunter, bei privaten nur beerpongme.com. Das Bild gibt es in vier Formaten - Story (1080 × 1920), Post (1080 × 1350), Quadrat (1080 × 1080) und Web quer (1920 × 1080) für Internetseite oder Beamer. Du schickst es direkt über „Teilen" weiter oder legst es mit „Speichern" auf dem Handy ab.
Auch während des Turniers lässt sich mehr teilen als der Link: Über „Teilen" im Kopf der Turnierseite bekommst du die Gruppentabellen (bei vielen Gruppen als Serie mehrerer Bilder) und das Bracket als fertige Grafik. Wer außer dir solche Bilder teilen darf, legst du in den Turnier-Einstellungen mit dem Schalter „Inhalte teilen" fest. Er ist standardmäßig an; ist er aus, darf nur noch der Ersteller Ergebnisbilder teilen.


Mit „Turnier wiederholen" - nur für dich als Ersteller - richtest du das nächste Turnier mit denselben Einstellungen aus. Der Anlege-Ablauf öffnet sich mit allem vorbelegt: Format, Einstellungen, Hausregeln, Beschreibung, Kontaktangaben und die lokalen Teams. Teams mit App-Account kannst du nicht selbst eintragen; sie stehen unter „Waren auch dabei" über dem QR-Code und treten wieder selbst bei. Schiedsrichter, Admins und eingezahlte Coins werden nicht übernommen. Ein Name wie „Wagon Pong 48" wird automatisch zu „Wagon Pong 49" weitergezählt.
Tische, Equipment, Zeitplan
Faustregeln für die Turnier-Logistik:
- 1 Tisch pro 4–6 Teams ist ein guter Richtwert. Bei 16 Teams: 3–4 Tische.
- 15 Minuten pro Match ist eine realistische Durchschnittsdauer. Manche Matches gehen schneller, andere länger (Overtime).
- Cups + Bälle vorab in dreifacher Menge bereitstellen - Bälle gehen verloren.
- Pause nach jeder Runde einplanen, vor allem bei Gruppenphasen-Formaten.
Tische und Spielplan in der App
Die ewige Frage „Wann sind wir dran, und wo?" beantwortet der Spielplan. Dafür sagst du BeerpongMe vorher, an welchen Tischen gespielt wird:
- Öffne die Turnier-Einstellungen und wechsle in den Reiter „Tische". Den sehen nur du und deine Admins.
- Tippe auf „Tisch hinzufügen" und gib einen Namen ein, zum Beispiel „Tisch 1" oder „Bar links" (1 bis 50 Zeichen, keine Emojis). Bis zu 50 Tische sind möglich.
- Prüfe darunter die Zeiten: maximale Spielzeit in der Vorrunde, in der K.o.-Phase und den Puffer zwischen zwei Spielen. Beim ersten Tisch sind 15, 20 und 5 Minuten vorbelegt. Leerst du die Felder, gibt es Tische, aber keine Uhrzeiten.
- Starte das Turnier. Jetzt bekommt jedes Spiel einen Tisch und eine ungefähre Uhrzeit.

Der Spielplan steht im Turnier-Menü und auf der öffentlichen Turnierseite. Er zeigt alle Spiele der Reihe nach, jedes mit Spielnummer, Tisch und Uhrzeit („ca. 20:45"). Steht ein Team noch nicht fest, heißt es dort zum Beispiel „Sieger aus Spiel 10". Über die Filter oben grenzt du auf eine Gruppe oder K.o.-Runde ein. Auf den Spielkarten in Vorrunde und K.o.-Baum stehen Tisch und Uhrzeit ebenfalls.

Läuft der Abend hinterher, tippst du im Reiter „Tische" auf „Offene Spiele +5 Min." - die Uhrzeiten aller noch nicht gestarteten Spiele rücken um fünf Minuten nach hinten, die Tische bleiben. Das geht beliebig oft. Wichtig: Die Zeiten sind eine Schätzung, BeerpongMe stoppt kein Spiel und hat keinen Timer. Wie du ein echtes Zeitlimit durchsetzt, steht unter Beerpong-Turnier-Regeln.
Öffentliches Turnier vs. privates Event
Neue Turniere sind standardmäßig öffentlich. Öffentliche Turniere tauchen im Bereich „Entdecken" auf und sind für alle BeerpongMe-Nutzer sichtbar. Wenn du Spieler über den eigenen Freundeskreis hinaus gewinnen willst, ist das genau richtig. Für interne Events (JGA, Firmen-Turnier) schaltest du beim Anlegen unter „Mehr einstellen" oder später in den Einstellungen den Schalter „Öffentlich" aus - dann sehen nur Teilnehmer das Bracket.
Öffentliche Turniere sind über die URL /tournament/<id> auch für Zuschauer ohne Account einsehbar - Bracket, Live-Score und Statistiken. Bedenke dabei, dass auch die Namen lokaler Spieler und deine Kontaktangaben dort stehen. Private Turniere sind dagegen nicht öffentlich abrufbar: Ruft man ihre URL ohne Zugang auf, bleibt der Inhalt gesperrt.
Was BeerpongMe besser macht als ein Excel-Bracket
Klassisch wurden Beerpong-Turniere mit Papier-Bracket oder Excel organisiert. BeerpongMe bringt drei Dinge mit, die du auf Papier nicht hast:
- Live-Update für alle Zuschauer in Echtzeit - kein “Wo stehen wir gerade?”-Geschrei mehr
- Automatisch fortschreitendes Bracket - der Sieger rückt vor, bei Double Elimination wandert der Verlierer ins Loser Bracket, ohne Handarbeit
- Persistente Statistik - alle Match-Daten landen in den Spielerprofilen und nicht im Altpapier
Wie sich BeerpongMe gegen andere Apps schlägt, steht im Beerpong-Turnier-App-Vergleich.
Häufige Fragen
Welche Turnier-Formate unterstützt BeerpongMe?
BeerpongMe unterstützt Single Elimination, Double Elimination, Gruppenphase mit anschließendem K.o.-Bracket, Round Robin und das Swiss System. Vorrunden-Format und K.o.-Format lassen sich kombinieren, und mit Vorrunde geht es auch ganz ohne K.o.-Runde. Damit deckt die App alle gängigen Bierpong-Turnier-Formate ab.
Wie viele Teams kann ein BeerpongMe-Turnier haben?
Anmelden kannst du bis zu 96 Teams. Ins K.o.-Bracket kommen bis zu 64; mit Vorrunde kommt auf „Auto“ die Hälfte der Teams weiter, abgerundet auf 4, 8, 16, 32 oder 64 und mindestens 4. Praktisch sind 8, 16, 32 oder 64 Teams, weil sie zu sauberen K.o.-Brackets ohne Freilose führen. Bei ungeraden Teilnehmerzahlen empfiehlt sich das Swiss System.
Können Zuschauer das Turnier live mitverfolgen?
Ja. Jedes öffentliche Turnier hat eine Public-URL der Form /tournament/<id>. Spielplan, Bracket, Live-Ergebnisse, Tabellen und Statistiken sind dort ohne Login einsehbar, und die Seite aktualisiert sich während des Turniers von selbst.
Kann ich Tische und Uhrzeiten für die Spiele planen?
Ja. In den Turnier-Einstellungen legst du unter „Tische“ an, an welchen Tischen gespielt wird, und wie lange ein Spiel höchstens dauert. Beim Start bekommt jedes Spiel einen Tisch und eine ungefähre Uhrzeit, die im Spielplan stehen. Läuft der Abend hinterher, schiebst du mit „Offene Spiele +5 Min.“ alle noch nicht gestarteten Spiele nach hinten. Einen Timer gibt es nicht - die Uhrzeiten sind eine Schätzung.
Startet das Turnier automatisch zum geplanten Zeitpunkt?
Nein. Der geplante Start ist nur eine Info für die Teilnehmer: Er steht in der Turnierübersicht, auf der Turnier-Seite und auf der öffentlichen Seite. Gestartet wird das Turnier erst, wenn du auf „Turnier starten“ tippst.
Muss jedes Turnierspiel Wurf für Wurf in der App gezählt werden?
Nein. Ersteller, Schiedsrichter und Turnier-Admins können über „Ergebnis eintragen“ direkt den Endstand eingeben, etwa wenn am Tisch auf Papier gezählt wurde. Das Spiel ist damit beendet und das Bracket rückt weiter. Detailstatistiken wie Würfe und Treffer je Spieler entstehen dabei nicht.
Wie lange dauert ein Beerpong-Turnier mit 16 Teams?
Bei mehreren Tischen und durchschnittlich 15 Minuten pro Match dauert ein Single-Elimination-Turnier mit 16 Teams etwa 2 bis 2,5 Stunden. Double Elimination und Gruppenphasen-Formate brauchen entsprechend länger, weil jedes Team mehr Spiele absolviert.
Wird im Turnier 2 gegen 2 oder 4 gegen 4 gespielt?
Das legst du selbst fest. Die Aufstellungsgröße reicht von 1 gegen 1 bis 4 gegen 4, gilt für das gesamte Turnier und lässt sich nach dem Start nicht mehr ändern. Jedes Team wählt anschließend im Teams-Tab aus seinem Kader die Spieler aus, die tatsächlich antreten.
Können Leute ohne BeerpongMe-Account am Turnier teilnehmen?
Ja. Über lokale Teams trägst du Spieler nur mit Namen ein, ganz ohne Account und ohne App-Installation - auch viele auf einmal, als Liste mit einer Zeile pro Team. Sie spielen im Turnier normal mit und tauchen in der Turnier-Rangliste auf, sammeln aber keine dauerhaften Statistiken.
Kann ich ein Turnier mit denselben Einstellungen noch einmal ausrichten?
Ja. Auf der Zusammenfassung eines abgeschlossenen Turniers tippst du auf „Turnier wiederholen“. Format, Einstellungen, Hausregeln, Beschreibung, Kontaktangaben und die lokalen Teams werden übernommen. Schiedsrichter, Admins und eingezahlte Coins nicht - die Kosten fallen beim Start neu an.
Was passiert, wenn ein Team im laufenden Turnier keine Spieler mehr hat?
Dann gewinnt der Gegner kampflos. Das Match wird als Freilos gewertet, ohne Becher auf beiden Seiten. In Gruppenphase und Round Robin gilt das sofort für alle offenen Spiele dieses Teams, im Swiss System wird es bei den folgenden Runden nicht mehr ausgelost. Bereits laufende Matches bleiben unberührt.